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29.07.2016 09:47 Alter: 241 days

U3-Gruppe kann mangels Personal nicht öffnen


Große, helle Räume auf mehr als 1000 Quadratmetern, ein neu angelegtes Außengelände, direkt gegenüber eine Parkanlage mit großem Spielplatz – die neu gebaute Tageseinrichtung für Kinder in der Burgenlandstraße hat ideale Rahmenbedingungen. Die Eltern sind begeistert und haben ihre Kinder angemeldet. Aber eine Gruppe kann nach den Ferien nicht öffnen, weil Erzieherinnen fehlen.

Platz für 5 Gruppen mit insgesamt 80 Kindern

Fast 40 Jahre lang hat die Kita Burgenlandstraße in Kalk, eine Einrichtung des Diakonischen Werkes Köln und Region, auf ihren Neubau gewartet. Ende Mai 2016 wurde er endlich bezogen. Wo vorher auf beengtem Raum nur drei Gruppen betreut werden konnten, können jetzt fünf Gruppen angeboten werden. Auf den zwei Etagen, die über Treppen und einen Aufzug erreichbar sind, gibt es Platz für 80 Kinder. Die fünf Gruppenräume sind mit eigenen Küchenzeilen ausgestattet und haben jeweils zwei Nebenräume und eigene Waschräume. Während vier Gruppen am 22. August ins neue Kindergartenjahr starten, müssen sich die Kinder und Eltern der fünften Gruppe noch etwas gedulden, weil nicht ausreichend Personal gefunden wurde.

Schöner großer Neubau im Grünen und doch zentral

„Wir hoffen, dass wir bis Oktober noch Erzieherinnen und Erzieher finden, die Spaß an der Arbeit mit kleinen Kindern zwischen einem halben Jahr und drei Jahren haben,“ sagt Kita-Leiter Peter Herbst. Die Vorteile seiner Einrichtung liegen für ihn auf der Hand: „Unser schönes neues Haus liegt hier ganz idyllisch im rechtsrheinischen Köln und ist dabei gut erreichbar“. Die Haltestelle Trimbornstraße liegt ganz in der Nähe, von hier sind es 13 Minuten bis zum Kölner Hauptbahnhof und nur 10 Minuten bis zum Bahnhof Deutz.

Gutes Betriebsklima dank "Mitarbeitenden-Pflege"

Als weiteren Vorteil nennt er „das gute Betriebsklima und die Mitarbeitenden-Pflege seitens des diakonischen Trägers.“ Dazu zählen für ihn nicht nur Supervision und Fortbildung, Betriebsausflug und Weihnachtsfeier, sondern auch die eigene Fachberatung und kollegiale Beratung sowie das Engagement der Mitarbeitervertretung. Außerdem gibt es einmal im Monat einen Obstkorb und auf Wunsch auch eine professionelle Massage, die vom Träger teilfinanziert wird. In jeder Gruppe stehen drei ergonomische Stühle für die Erzieherinnen.
Dazu kommen noch ein vergünstigtes Jobticket und eine kirchliche Betriebsrente. Jeden Mittag gibt es ein frisch zubereitetes Mittagessen, das eine Kollegin im Haus kocht.

Multikompetentes Team mit vielen Fähigkeiten

Das Team besteht aus Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen, Sozialpädagoginnen und –pädagogen und einer Heilpädagogin. „Wir sind multikompetent, da wir verschiedene Professionen und Ausbildungsgänge, aber auch viel Erfahrung und unterschiedlichste Fähigkeiten bündeln und hierbei einen kollegialen Umgang miteinander pflegen.“ Auch das Mitspracherecht von Mitarbeitenden und Kindern sei sehr wichtig.

Bewegung an der frischen Luft, Musik und Tanz

Die pädagogische Ausrichtung beschreibt Peter Herbst als „naturverbunden, denn Bewegung und frische Luft sind uns wichtig.“ Das Außengelände verfügt unter anderem über eine lange Notrutsche, die auch als Spielrutsche genutzt werden kann, und bald auch über weitere Spielgeräte. Ein Bereich wird speziell für Kinder unter drei Jahren eingerichtet. Musik und Tanz spielen ebenfalls eine Rolle im Kindergartenalltag. Dafür kann unter anderem der große Bewegungsraum von allen genutzt werden. Gearbeitet wird nach einem teiloffenen Konzept, das heißt jedes Kind hat einen festen Platz in seiner Stammgruppe. Die pädagogischen Angebote finden aber auch gruppenübergreifend statt und in der Freispielzeit dürfen die Kinder auch Räume und Spielecken außerhalb ihrer Stammgruppe nutzen. Das Familienzentrum ist Mitgliedseinrichtung im „Kalker Netzwerk“, zu dem insgesamt 12 Kindertagesstätten und 17 Träger gehören, wie der Kinderschutzbund und das Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung.

Voll- und Teilzeitkräfte ab sofort gesucht

Für ihre neuen u3-Gruppen - für Kinder ab sechs Monaten bis drei Jahren - sucht das Familienzentrum Burgenlandstraße zum nächstmöglichen Zeitpunkt Erzieherinnen oder Erzieher und Heilerziehungspflegerinnen oder –pfleger für Vollzeit-Stellen oder als Halbtags-Kräfte. Mitbringen sollten sie vor allem Freude an der Arbeit für und mit Kindern ab einem halben Jahr. Die Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche ist von Vorteil, aber keine Einstellungsvoraussetzung. „Man sollte das christliche Menschenbild vorbehaltlos vertreten können“, betont Herbst. Wichtig ist ihm aber vor allem, dass neue Mitarbeitende „aktives Mitglied unseres multikompetenten Teams werden, hier ihre individuellen Fähigkeiten bereichernd einbringen und sich weiterentwickeln wollen.“

Bewerbungen können gerichtet werden an Claudia Schmitt, Diakonisches Werk Köln und Region, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln, oder per E-Mail an claudia.schmitt(at)diakonie-koeln.de

Die Einrichtung ist nach ihren Ferien wieder erreichbar ab dem 22. August unter Telefon 0221-83 45 14 und E-Mail burgenland(at)diakonie-koeln.de


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